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Schützenstrasse 15, 9436 Balgach
Tel. 071 722 57 22,

Artenförderung und Naturschutz

Wir erarbeiten Aufwertungsprojekte für Naturschutzgebiete oder Inventarobjekte, wie Amphibienlaichgebiete, Flach- und Hochmoore oder Trockenwiesen und –weiden. Für seltene Arten mit spezifischen Ansprüchen erstellen wir Artenförderungskonzepte und werten Lebensräume gezielt auf. Unsere Leistungen reichen von der Defizitanalyse, über die Ausarbeitung der Massnahmen bis zur Bauleitung und Sicherstellung einer angepassten Pflege.

 

 

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Referenzen

Grosses Wiesenvögelchen: Monitoring, Kartierung und Förderung im Kanton SG b

Das Grosse Wiesenvögelchen (Coenonympha tullia) kommt in der Schweiz nur noch in wenigen Mooren vor und ist vom Aussterben bedroht. Seit 2008 führen wir ein Monitoring des Tagfalters im Toggenburg SG durch. Mit Kartierungen wurden die Grössen und der Zustand der Populationen untersucht. Die in den Lebensräumen vorhandenen Defizite wurden eruiert. Dadurch kann das Grosse Wiesenvögelchen nun gezielt gefördert werden. Mit einer systematischen Bestandesüberwachung wird die Wirkung von Bewirtschaftungsänderungen auf die Populationen verfolgt.

Förderung der Sumpfgladiole im St.Galler Rheintal und Seeztal b

Die Sumpfgladiole (Gladiolus palustris) ist eine attraktive und seltene Art der Streuwiesen. 2009 hat Pro Natura St. Gallen-Appenzell ein Projekt zur Förderung der Sumpfgladiole lanciert. Dieses beinhaltet die Förderung bestehender Vorkommen und die Neugründung an geeigneten Standorten. Das Projekt wird durch eine Erfolgskontrolle begleitet. Link zum aktuellen Zwischenbericht: www.pronatura-sg.ch/sumpfgladiole_2010

 

Pflege- und Aufwertungsprojekt Naturschutzgebiet Wichenstein/ Grube Loo, Oberriet SG b

Im Naturschutzgebiet Wichenstein/ Grube Loo, einer ehemaligen Lehmgrube, wurden im Winter 2009/ 2010 diverse Aufwertungsmassnahmen umgesetzt. Ein neues Auslaufbauwerk ermöglicht den Wasserstand im Wichensteiner See zu variieren. Das Wasserregime ist den natürlichen Verhältnissen mit hohem Wasserstand im Frühjahr und tiefem Wasserstand im Winter nachempfunden. Durch Abtrag von höherliegenden Inselbereichen konnten neue Flachwasserzonen geschüttet werden. Die bis dahin eingedolten Ableitungen des Sees und der Grube Loo wurden offengelegt und naturnah gestaltet.

 

 

Kontaktpersonen

Rotach Andreas
Umweltnaturwissenschafter ETH

Stieger Rolf
Landschaftsarchitekt HTL