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Schützenstrasse 15, 9436 Balgach
Tel. 071 722 57 22,

Landschaftsanalyse / Landschaftsgestaltung

Abbaugebiete, Deponien oder andere grossflächige Eingriffe beeinflussen die Gestalt einer Landschaft stark. In Planungs- und Bauprozessen bietet sich oft Spielraum, der sich ohne erhebliche Mehrkosten für ökologische Aufwertungen und für eine bessere landschaftliche Eingliederung von Bauten nutzen lässt.

 

 

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Referenzen

Generelles Projekt Alpenrhein, Illmündung bis Bodensee: Terrestrische Ökologie, Landschaft, Boden. b

Für das Generelle Projekt Alpenrhein auf einer Länge von rund 26 km (Rhesi) sind wir im Planungsteam Zukunft Alpenrhein für die Bereiche Terrestrische Ökologie, Landschaft und Nutzungen zuständig. In der Vertiefung Landwirtschaft analysierten wir die Betroffenheit der Landwirtschaftsbetriebe und das Potenzial für Bodenverbesserungen.

 

 

Schlosspark Gut Grünenstein, Balgach SG b

Das Schloss Grünenstein liegt über dem Weindorf Balgach und prägt dessen Kulisse. Der öffentlich zugängliche Schlosspark umfasst eine Fläche von rund 11.5 ha. Das Schloss wird heute als Wohnhaus genutzt. Im Turm und im Barockgarten finden diverse Anlässe statt. Der Weinberg und die Landwirtschaftsflächen werden von lokalen Betrieben in Pacht gepflegt. Um die Schlossumgebung umfassend zu sanieren entstand das Projekt ‚Schlosspark Grünenstein‘. Ziel war neben baulichen Instandsetzungsarbeiten auch eine ökologische Aufwertung und die Restaurierung des Barockgartens. Die baufälligen Stützmauern wurden in traditioneller Bauweise wieder erstellt und im Rebberg Sandstein-Trockenmauern gebaut. Ein Rebsortengarten und der angrenzende Hochstammobstgarten wurden mit Hilfe von Freiwilligen gepflanzt. Die Schlossstrasse konnte saniert und neu gestaltet werden. Die laufende Auslichtung des Waldrandes und die Erstellung von Kleingewässern vervollständigen die Massnahmen.

 

Landschaftsgestaltung Kraftwerk Linth/Limmern, Betriebsgelände Tierfehd GL b

Das Betriebsgelände Tierfehd ist geprägt durch die zwei grossen Speicherbecken. Die Fläche zwischen den Speicherbecken ist durchzogen von unterirdischen technischen Anlagen und einem Netz an Leitungen, die durch die Stromproduktionsinfrastuktur bedingt sind. Das Tierfehd ist eine hochtechnische Anlage in einer sonst von Ursprünglichkeit und Naturgewalten geprägten Landschaft.

Das Konzept beruht auf der Sichtbarmachung der wesentlichen technischen Strukturen mit Mitteln der Landschaftsgestaltung. Die Gestaltung greift auf bestehende Landschaftselemente und Lebensräume des Landschaftsraumes Tierfehd zurück und setzt diese im Kontext der Anlage ein.

 

 

Landschaftsgestaltung und ökologische Aufwertung Vorstreckung Alpenrhein A b

Die Mündungslandschaft des Alpenrheins ist durch die enormen Geschiebe- und Sedimentmengen des Flusses entstanden. Es ist das grösste Binnendelta Europas. Das Sedimentmaterial, welches beim laufenden Abtrag der Vorländer umzulagern ist, bietet die Chance, die technisch geprägte Rheinvorstreckung mit den Leitdämmen ökologisch und ästhetisch aufzuwerten. Die Materialablagerungen werden so ausgeführt, dass möglichst viel Strukturvielfalt und möglichst lange Uferlinien entstehen. Technische Bauten wie Baustrassen und Dämme werden nach Abschluss der Massnahmen zurückgebaut, oder in die Gestaltung integriert. Indem lokale Dynamik und begrenzte Erosion zugelassen werden, entstehen wertvolle, deltaspezifische Lebensräume. Das Projekt wurde durch UMG und OePlan, unter Beizug weiterer Spezialisten aus den Bereichen Gewässer- und Fischökologie und Geotechnik ausgearbeitet.

 

Strassenverlegung Vordere Töss b

Das Amt für Landschaft und Natur (ALN), Abteilung Wald plante aus Sicherheitsgründen eine Verlegung der Waldstrasse, welche entlang der Vorderen Töss verläuft. Die bestehende Strasse war durch eine erodierende Nagelfluhwand auf ca. 120 m gefährdet. Das Projekt befindet sich in einem BLN-Gebiet und musste daher landschaftsgestalterisch und ökologisch überzeugen. Die Holzkastenbauweise ist eine traditionelle, ingenieurbiologische Böschungssicherungsmassnahme, die mit einfachen Mitteln und vor Ort vorhandenem Material ausgeführt werden kann. Sie stellte aus unserer Sicht die landschaftsverträglichste Massnahme in dieser Situation dar. Die Verbauung mit den Holzkästen ist vor allem kurz nach Bauvollendung sichtbar und wird durch die Begrünung längerfristig kaum mehr als Eingriff lesbar sein.

 

Deponieplan Deponie Feld, Rüthi SG b

Im Rheintal fallen aufgrund der regen Bautätigkeit grosse Kubaturen von Aushubmaterial an. Um auch künftig genügend Deponieraum zur Verfügung stellen zu können, sind Kanton und Gemeinden auf der Suche nach geeigneten Standorten. Im Gebiet Feld in Rüthi, einem ehemaligen Steinbruch, sollen rund 163'000 m3 (Festmass) sauberer Aushub verfüllt werden. Die Bodenqualität wird durch die geplante Rekultivierung wiederhergestellt und im Bereich des ehemaligen Steinbruchs sogar verbessert. Es wurde eine landschaftsverträgliche Geländegestaltung gewählt, die sich am ursprünglichen Geländeverlauf orientiert. Mit rund 20 Prozent ökologischen Ausgleichsflächen wird nach Abschluss des Deponievorhabens ein deutlicher Mehrwert geschaffen.

 

 

 

 

Landschaftsgutachten Burghölzli, Zürich b

Der Burghölzlihügel ist ein wichtiger Natur- und Erholungsraum und Teil des prägenden Freiraumgerüsts der Stadt Zürich. Der gesamte Hügel ist als kommunales Landschaftsschutzobjekt inventarisiert und weist zusätzlich mehrere kommunale Naturschutzobjekte auf. Neben den Naturwerten sind eine Vielzahl von denkmalpflegerisch schützenswerten Bauten und Gärten zu finden. Der steigende Bebauungsdruck auf das Gebiet und die Konsequenzen, die sich daraus für die Landschaft ergeben, waren Anlass für diese Arbeit. Sie zeigt den heutigen Wert, die Empfindlichkeit, die Vorbelastungen sowie auch die Potentiale und Chancen der Landschaft auf. Zusätzlich macht die Arbeit Aussagen zu landschaftsgerechten Bebauungsmöglichkeiten innerhalb der Bauzonen des Landschaftsschutzobjektes. Der Bericht wurde zusammen mit Bàrao-Hutter.Atelier erarbeitet und vom Graphiker Büro Bänziger-Hug gestaltet.

 

Kontaktpersonen

Dietsche Kenneth
Landschaftsarchitekt HTL

Stieger Rolf
Landschaftsarchitekt HTL